Urlaub in Frankreich - Der Tourismus in Charente-Maritime : hotel, campingplatz, Fort Boyard, La Rochelle, La Palmyre, Royan, Iles de Ré, Oléron...
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pierre loti

Pierre Loti, der 1850 als Julien Viaud in Rochefort geboren wurde, war Marineoffizier, Weltreisender und Romanschriftsteller. Er trat 1870 in die Marineakademie ein und hörte von da an nicht mehr auf, die Welt mit dem Schiff zu bereisen. 1872 erhielt er in Tahiti den Beinamen Loti (eine tropische Blume), der 1876 zu seinem Pseudonym als Schriftsteller wurde. Er verbrachte den Rest seines Lebens im Baskenland, wo er 1923 in Hendaye starb. Nach einem Staatsbegräbnis wurden seine sterblichen Überreste, wie er es gewünscht hatte, in Saint-Pierre d’Oléron bestattet.

Seine Werke

Die viele Reiserei rund um die Welt hat seine Werke genährt. So schrieb er "Le mariage de Loti" in Tahiti und veröffentlichte "Aziyadé" nach einer Zeit in der Türkei im Jahr 1877. Senegal inspirierte ihn 1881 für das Buch "Le Roman d’un Spahi" und Japan 1887 für "Madame Chrysanthème". Im selben Jahr veröffentlichte er den berühmten Roman "Pêcheur d’Islande" (Die Islandfischer) und dann - neben anderen Werken - "Ramuntcho" zehn Jahre später, oder auch "Les derniers Jours de Pékin" im Jahr 1902 nach einem Aufenthalt in Asien.

Das Haus von Pierre Loti

Der Schriftsteller organisierte denkwürdige Feste in seinem Geburtshaus in Rochefort, das er dementsprechend eingerichtet hatte. Er setzte sich dabei selber in Szene und verwandelte das Gebäude in ein regelrechtes Theater, wobei sich unter seinen Gästen einige bedeutende Persönlichkeiten seiner Zeit befanden. Gotik, Renaissance, orientalische und fernöstliche Stile wechseln hier einander ab. Davon bleibt uns heute ein Haus voller Zauber und Exotik.

Besichtigungen auf Anfrage unter +33 (0)5 46 99 16 88.

 
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