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| Fort Boyard, das ist eine Art "Schiff" aus Steinen, das zwischen den Inseln Aix und Oléron mitten in der Meerenge "Pertuis d’Antioche" festliegt. Die Festung sollte die Trichtermündung der Charente und den Hafen von Rochefort bewachen, da die auf den Inseln stationierten Kanonen diese Zone auf Grund der mangelnden Reichweite nicht abdecken konnten. Aufgrund seiner imposanten Abmessungen - 68 m lang, 31 m breit und 20 m hoch - ist das Fort zu einem regelrechten Symbol des maritimen Kulturerbes der Charente-Maritime geworden. Der Erfolg in den Medien bestätigt dies nur. |
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Der Bau - eine unbestreitbare Meisterleistung ... aber ohne Nutzen |
| Schon ab Ende des 17. Jahrhunderts gab es Planungen für einen solchen Bau, aber die Umsetzung wurde aus technischen Gründen immer wieder aufgeschoben. Schließlich begann man unter Napoleon Bonaparte ab 1801 endlich mit den Arbeiten, unterbrach sie aber 1809 wieder. Im Jahr 1841 wurden sie wieder aufgenommen - mittlerweile kannte man neue Techniken zum Bau des Fundaments - und 1859 abgeschlossen. Zu dieser Zeit hatte sich aber die Reichweite der Kanonen benachbarter Verteidigungsstellungen längst erweitert und Fort Boyard hatte seine militärische Bedeutung verloren. |
Anerkennung durch die Medien |
| Fort Boyard diente schließlich am Ende des 19. Jahrhunderts als Gefängnis, bevor es von der Armee gegen 1910 aufgegeben wurde. Nachdem es eine Zeit lang Plünderungen ausgesetzt war, kaufte es das Departement 1979 und ließ es restaurieren. Im Folgenden erhielt das mittlerweile unter Denkmalschutz gestellte Fort dank des Kinos und einer berühmten französischen Fernsehsendung die Anerkennung und den Glanz, den es verdient.
Fort Boyard kann nicht besichtigt werden, aber es werden zahlreiche organisierte Bootsausflüge aufs Meer angeboten, die einen fantastischen Blick auf die Festung beinhalten. |
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