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Die Salzgewinnung, die sich auf die Salzgärten der Insel Ré und des Beckens von Marennes-Oléron konzentrierte, war bis zum 19. Jahrhundert Grundlage für den Wohlstand der Region. Die Austrocknung der Sumpfgebiete und die Industrialisierung besiegelten den Niedergang dieser Aktivität, die in unseren Tagen noch auf handwerkliche Art und Weise weiter betrieben wird. |
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Die Salzgärten |
Als Anschauungsobjekt eines traditionellen, über Generationen überlieferten Handwerks haben die Salzgärten eine pädagogische Dimension. Die Salzbauern bieten den Besuchern die Möglichkeit, ihr Können und ihre Gerätschaften zu entdecken, die von dem Reichtum dieses Kulturerbes zeugen. Es gibt noch ungefähr vierzig Produzenten auf der Insel Ré, ein Betrieb in Saint-Just-Luzac, am Ufer der Seudre, und ein Salzgarten wird zurzeit auf der Insel Oléron wieder in Betrieb genommen.
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Die „Fleur de Sel“ |
Das Salz der Insel Ré verdankt seinen Ruf vor allem der unbestreitbaren Qualität seiner „Fleur de Sel“. Das sind kleine, weiße Kristalle, die sich an der Oberfläche des Wassers unter dem Einfluss des Windes und der Sonne ausbilden und die man herrlich auf der Zunge zergehen lassen kann. Die „Fleur de Sel“ würzt auch die feinsten Speisen, indem es die Frische und den natürlichen Geschmack der Lebensmittel unterstreicht, und vermag die Aromen von zahlreichen Speisen zu verstärken.
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