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| Der Cognac entsteht durch zweifache Destillation der regional erzeugten Weißweine und anschließendem Ausbau in Eichenholzfässern. Das Anbaugebiet erstreckt sich über die Charente-Maritime, große Teile der Charente und darüber hinaus einige Gemeinden der Dordogne und des Departements Deux-Sèvres. Die für die Produktion von Cognac dienenden Weinberge umfassen eine Fläche von an die 80.000 Hektar. Dieser wird im Übrigen in mehr als 155 Länder überall auf der Welt exportiert. |
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Ein stets gleiches Verfahren |
| Seit dem 17. Jahrhundert, in dem die zweifache Destillation das erste Mal angewandt wurde, hat sich die Methode nicht verändert: Der „Brouillis“ (Rohbrand), den man bei der ersten Destillation von sauren Weinen mit geringem Alkoholgehalt erhält, wird erneut destilliert. Die so erhaltene „Bonne chauffe“ (Feinbrand) lässt man dann mindestens zwei Jahre bis hin zu mehreren Jahrzenten in Eichenholzfässern reifen. Dieses qualitativ wertvolle Holz, dessen Porosität den Kontakt des Weinbrands mit der umgebenden Luft ermöglicht, gibt während der Reifung seine natürlichen Eigenschaften an den Cognac weiter. |
Unterschiedliche Crus |
| Für einen guten Cognac verschneidet der Kellermeister zum Schluss Brände unterschiedlichen Alters und verschiedener Crus, um zu einer subtilen Mischung der Geschmacksnoten zu gelangen, die Ausdruck einer wahren Harmonie sind. Die Crus, die jeder einer kontrollierten Herkunftsbezeichnung entsprechen, sind derer sechs: Grande Champagne, Petite Champagne, Borderies, Fins Bois, Bons Bois und Bois Ordinaires. Jeder einzelne entwickelt besondere Eigenschaften, die dem Cognac seine Persönlichkeit geben und den Reichtum seiner Aromen betonen. |
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