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| StÄdte mit bedeutender Kunst und Geschichte |
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Städte mit bedeutender Kunst und Geschichte Die Charente-Maritime zählt zwei Städte, Rochefort und Saintes , die dem Verbund "Villes et Pays d’Art et d’Histoire" (Städte und Landstriche mit bedeutender Kunst und Geschichte) angehören.
Insgesamt umfasst dieser Verbund 115 Städte und Landstriche, denen das Bemühen um eine Aufwertung ihres Kulturguts und ihrer Architektur gemein ist und die zahlreiche Aktionen in diesem Sinne unternehmen.
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Rochefort "die Exotische" |
Die seit 1987 zu dem Verbund gehörende Reißbrettstadt Rochefort mit ihren senkrechten Straßen ist eine Einladung zur Reise in eine andere Welt. Obwohl Rochefort nicht direkt am Meer liegt - man gelangt zu der Stadt über die Charente - wurde sie von Colbert als Standort für das größte Marinearsenal des Königreichs ausgewählt. Ein weiteres Zeugnis dieser reichen Vergangenheit ist die prachtvolle "Corderie Royale" (Königliche Seilerei). Das Museum für Kunst und Geschichte im ehemaligen Hotel Hébre de Saint-Clément stellt das Gedächtnis der Stadt und ihrer besonderen Beziehungen zu den überseeischen Gebieten dar. Bei einem Besuch des Hauses von Pierre Loti, Schriftsteller und Marineoffizier, wird man in eine extravagante Fantasiewelt getaucht. Das in einem Gebäude aus der Zeit um 1900 untergebrachte Handelsmuseum lässt die reichen Handelstraditionen der Stadt wieder aufleben.
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Saintes oder zweitausend Jahre Geschichte |
Eine Besichtigung der Stadt Saintes ist aufgrund des Reichtums und der Vielfalt
ihres Kulturerbes, das eine Zeit von 2000 Jahren abdeckt, äußerst lehrreich. Zunächst unter römischer Herrschaft als "Medionalum Santonum": In dieser Zeit wurden wunderschöne Arenen, ein Triumphbogen, ein Aquädukt und Thermen errichtet. Das Archäologische Museum am Ufer der Charente erfasst und erklärt diesen ersten Teil der lokalen Geschichte. Die romanischen Kirchen - Abbaye-aux-Dames, die Kirche Saint-Eutrope, die Kathedrale Saint-Pierre und die Chapelle des Jacobins- belegen den bedeutenden Platz, den die Stadt mit dem Aufkommen des Christentums errang. Die zahlreichen herrschaftlichen Stadthäuser im klassischen Stil wiederum dokumentieren die Entwicklung der Stadt im 17. und 18. Jahrhundert. Auch die zeitgenössische Architektur ist mit dem Gestüt und dem Bahnhof vertreten. |
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