Die beiden am Ufer der Charente gelegenen Städte Rochefort und Saintes gehören zu dem Verbund "Villes et Pays d’Art et d’Histoire" (Städte und Landstriche mit bedeutender Kunst und Geschichte). Diese Zugehörigkeit garantiert ein großartiges Kulturerbe und eine einzigartige Architektur und geht mit dem Bemühen einher, die Stätten besser zur Geltung zu bringen und ein Animationsangebot zu gewährleisten - ein umfangreiches pädagogisches Programm, das eine sich ständig verändernde Geschichte würdigt und für alle zugänglich ist.
Entlang der Küste der Charente-Maritime oder im Hinterland findet man auch kleine ungewöhnlich schöne Gemeinden, die Unverfälschtheit und einen hervorragenden Gesamteindruck verbinden. So zählen in der Charente-Maritime insgesamt zehn Dörfer zu den "Villages de Caractère" (Dörfer mit Charme und Charakter) oder den "Plus beaux Villages de France" (Schönste Dörfer Frankreichs). Dazu gehören insbesondere Brouage, "Grand Site national" (Bedeutende nationale Stätte), Saint-Sornin, im Becken von Marennes gelegenes mittelalterliches Dorf, oder auch Ars-en-Ré mit seinen typischen von weißen Häusern mit grünen Fensterläden gesäumten Gässchen.
Die Auszeichnung "Grand Site" (Bedeutende Stätte), Symbol einer staatlichen Anerkennung, wird vom Umweltministerium vergeben. Mit ihr wird das Bemühen belohnt, die landschaftlichen Qualitäten der jeweiligen Stätten von einem unbestreitbaren kulturellen Wert wiederherzustellen und zur Geltung zu bringen. In der Charente-Maritime entsprechen zwei Stätten - Brouage und der "Marais Poitevin (Sumpfgebiet des Poitou)", deren Besichtigung sich als unvergesslich erweist, genau diesen Kriterien.