Die Charente-Maritime zählt drei große Sumpfgebiete: die "Marais" von Brouage, von Moëze und von Yves. Es handelt sich hierbei um drei bedeutende Gebiete, die unter dem Schutz des "Conservatoire du Littoral" (Küstenschutzbehörde) stehen. Diese Einrichtung wacht über die Erhaltung dieser großen Naturgebiete, die von zentralem ökologischem und landschaftlichem Interesse sind.
Das Sumpfgebiet von Brouage
Dieser "Marais" befindet sich in dem ehemaligen Golf der historischen Provinz Saintonge und war lange Zeit eine wichtige Salzgartenzone der Küste der Charente-Maritime. Hier gibt es mehr als 150 Vogelarten und insbesondere auch Weißstörche. Wussten Sie, dass in Frankreich in dieser Region nach dem Elsass die meisten Störche vorkommen?
Das Sumpfgebiet von Yves
Die zwischen La Rochelle und Rochefort entlang des Meeres gelegene "Réserve naturelle du Marais d’Yves" (Naturschutzgebiet des Sumpfgebiets von Yves) wurde 1981 geschaffen. Hier wechseln sich Dünen, schlammiges Watt, Sumpf und Lagunen ab. Dieses Sumpfgebiet ist ein bedeutender Nistplatz von Enten und kleinen Stelzvögel. Zwei Beobachtungsstände ermöglichen die Beobachtung der Vögel.
Le marais de Moëze
Das Sumpfgebiet von Moëze Im äußersten Westen des Sumpfgebiets von Brouage, gegenüber der Insel Oléron liegt die "Réserve naturelle du Marais de Moëze" (Naturschutzgebiet des Sumpfgebiets von Moëze), ein vorzüglich zur Beobachtung von Wasservögeln geeigneter Ort. Dieses von der "Ligue pour la Protection des Oiseaux" (Vogelschutzliga) verwaltete 229 Hektar große Sumpfgebiet bietet auf seinen riesigen Schlammflächen Tausenden von Durchzüglern und überwinternden Tieren Unterschlupf.